Factsheet

Developer:
Serena Supergreen
Based in Berlin/Bonn/Dresden/Köln, Deutschland

Founding date:
Januar 2015

Website:
serenasupergreen.de

Press / Business Contact:
pia.spangenberger@wilabonn.de

Social:
twitter.com
youtube.com

Phone:
+49 30 314-73272

Description

Die Sommerferien sind zum Greifen nah. Leider ist Serenas Urlaubskasse noch gähnend leer. Dabei möchte sie so gerne auf einer sonnigen Insel mit einem Cocktail in der Hängematte liegen! Bevor es mit den besten Freundinnen Myra und Kiki auf große Reise geht, muss Serena also erst einmal Geld im Einkaufszentrum verdienen. Die Aquarien in der Zoohandlung sind kaputt, das Chamäleon sitzt im Dunkeln und außerdem gibt es da diesen komischen Papagei. Serena hat in ihrem neuen Job einiges zu tun. Zahllose technische Hindernisse müssen von ihr gemeistert werden, mit Hilfe von 3D-Drucker oder Lötkolben. Und dann hat sie auch noch Zoff mit ihren Freundinnen. Schließlich gibt es aber ein viel größeres Problem: Als die drei Mädels endlich in Richtung Trauminsel unterwegs sind, stranden sie auf der falschen Insel – wo gar nichts funktioniert. Quasi im Alleingang müssen Serena und Kiki eine Windkraftanlage reparieren, denn nur so kommen sie von der verlassenen Insel wieder runter.

History

Die Idee

Das Point-and-Click-Adventure erzählt eine lebensnahe Abenteuergeschichte, in der 11- bis 16-Jährige zentrale technische Aufgabenbereiche spielerisch erproben können. Dazu gehören zum Beispiel das Abseilen von einer Windkraftanlage, das Entschlüsseln von Schaltplänen und das Reparieren von technischem Gerät. Ergänzend zum Computerspiel gibt es umfassendes Unterrichtsmaterial und Informationen zur Berufsorientierung. „Serena Supergreen“ kann daher nicht nur individuell zu Hause, sondern auch im Schulunterricht oder in der außerschulischen Berufsorientierung eingesetzt werden. Ziel des Spiels ist es, vor allem mehr Mädchen für Ausbildungsberufe im Bereich der Erneuerbaren Energien zu begeistern. „Mädchen neigen dazu, sich gegen Berufe im technischen Bereich zu entscheiden, weil sie den sozialen Anteil oft unterschätzen und sich die notwendigen Kompetenzen nicht zutrauen. Außerdem haben sie einen hohen Anspruch an die Sinnhaftigkeit ihres Berufes“, sagt Projektleiterin Dr. Pia Spangenberger. „Serena Supergreen“ betont deswegen den gesellschaftlich wichtigen Aspekt der Nachhaltigkeit im Arbeitsfeld Erneuerbare Energien. Bei den im Spiel enthaltenen technischen Herausforderungen können die Jugendlichen unterschiedliche Feedback- und Unterstützungsquellen nutzen, falls sie auf Schwierigkeiten stoßen. „Die in das Spiel implementierten tutoriellen Feedbackstrategien tragen dazu bei, dass die Aufgaben gemeistert werden können, und sind zentral für die Stärkung des Vertrauens in die eigenen Fähigkeiten“, sagt Feedback-Expertin Prof. Dr. Susanne Narciss, die für die Technische Universit ät Dresden im Projekt mitgearbeitet hat. Die Avatarin Serena und weitere weibliche Charaktere fungieren im Spiel als Rollenvorbilder, mit denen sich die Mädchen identifizieren können. Die ersten Evaluationsergebnisse deuten darauf hin, dass das gelungen ist. Im Rahmen einer wissenschaftlichen Untersuchung spielten 92 Schülerinnen und Schüler der Zielgruppe einen Ausschnitt von „Serena Supergreen“. 85 Prozent von Ihnen gaben danach an, dass sie das Spiel weiter spielen möchten. Ihnen gefielen vor allem „die natürlichen Aufgaben und die realistische Handlung“. Im Anschluss an das Spiel erhalten die Jugendlichen Informationen rund um technische Ausbildungsberufe in den Erneuerbaren Energien in Form von Videos, Texten über den Berufsalltag, Informationen zu Ausbildungsmöglichkeiten und Quizaufgaben. Lehrkräfte finden auf der Webseite eine komplette Unterrichtseinheit zur Berufsorientierung, fachspezifische Arbeitsblätter und technische Hintergrundinformationen.

Die Macher

Entwickelt haben das Spiel und das dazugehörige Material ein vom Ministerium für Bildung und Forschung geförderter Forschungsverbund. Verbundpartner sind der Wissenschaftsladen Bonn e.V. (Projektleitung), die Technische Universität Dresden (wissenschaftliche Begleitung) und das Game Studio the Good Evil (Spielentwicklung). An der Konzeption waren außerdem Schülerinnen mehrerer Partnerschulen sowie eine eigens aufgebaute Gamerinnen-Community beteiligt.


Videos

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Awards & Recognition

  • "Ausgezeichnet als Projekt Nachhaltigkeit vom Rat für Nachhaltige Entwicklung" - Februar 2017
  • "Nominiert für den delina-Innovationspreis für digitale Bildung des BITKOM" - Januar 2017
  • "Nominiert für den EFARRI-Award für Responsible Research and Innovation" - November 2016
  • "Projekt des Monats der Initiative Komm, mach MINT" - Februar 2016

Selected Articles

  • "Berufsorientierung in rosa? Wie Mädchen für Technik motivieren ohne sie zu diskriminieren"
    - Pia Spangenberger, Iken Draeger, Edition F
  • "Mit digitalen Spielen zum Machen inspirieren. Neue Wege einer geschlechtersensiblen Vermittlung technischer Inhalte mit dem Serious Game Serena Supergreen"
    - Linda Kruse, Pia Spangenberger, Felix Kapp, Computer + Unterricht

Wissenschaftsladen Bonn e.V.
Die Projektleitung lag beim www.wilabonn.de.

the Good Evil
Die Spielekonzeption und Entwicklung machte www.thegoodevil.com.

Technische Universität Dresden
Verantwortlich für die wissenschaftliche Begleitung waren die Lehrstühle Psychologie des Lehren und Lernens sowie Metall- und Maschinentechnik/Berufliche Didaktik der www.tu-dresden.de.


Team & Repeating Collaborators

Dr. Pia Spangenberger
Wissenschaftsladen Bonn, Verbundleitung, gendergerechte Berufsorientierung

Iken Draeger
Wissenschaftsladen Bonn, Projektkoordination, Pädagogik

Kristin Simon
Wissenschaftsladen Bonn, Pädagogik

Annika Schneider
Wissenschaftsladen Bonn, Öffentlichkeitsarbeit

Marcus Bösch
Geschäftsführer the Good Evil GmbH, Projektmanagement

Linda Kruse
Geschäftsführerin the Good Evil GmbH, Game Design (Spielkonzept)

Prof. Dr. Susanne Narciss
Technische Universität Dresden, Professur für die Psychologie des Lehrens und Lernens, Gestaltung des Feedbacks innerhalb des Spiels (Feedbackstrategien), Evaluation des Spiels

Dr. Felix Kapp
Technische Universität Dresden, Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Professur für die Psychologie des Lehrens und Lernens, Gestaltung des Feedbacks innerhalb des Spiels (Feedbackstrategien), Evaluation des Spiels

Nadine Matthes
Technische Universität Dresden, Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Professur für Metall- und Maschinentechnik / Berufliche Didaktik, Arbeitsmarktforschung und Berufsdidaktik

Prof. Dr. Martin Hartmann
Technische Universität Dresden, Professor für Metall- und Maschinentechnik / Berufliche Didaktik, Arbeitsmarktforschung und Berufsdidaktik


presskit() by Rami Ismail (Vlambeer) - also thanks to these fine folks